Auf Augenhöhe

Verein zur Verbesserung der Lebensqualität
querschnittgelähmter Unfallopfer und
Menschen mit Handicap

Spendenkind Hannah 2016

Eine besondere Kämpferin

Diesmal hat uns die Mutter von Hannah mit einem kleinen Bericht und Fotos in Form einer Präsentation die Gschichte geliefert, die wir bis auf kleine Anpassungen hier wiedergeben wollen, da besonders gut gezeigt wird was alles zu einer erfolgreichen Therapie gehört.

Ich darf uns vorstellen

Bild1 qHallo, ich bin Hannah, hier mit meiner Mama und einen meiner Hunde. Ich bin 7 Jahre alt und möchte euch gerne meine Geschichte erzählen.

Die Schwangerschaft

21. SSW: Die Ärzte bemerkten eine leichte Ventrikelerweiterung, also ein Wasserkopf (Hydrocephalus), es war noch nicht klar ob mit oder ohne Druck. Die Variante mit Druck muss operiert werde, die andere nicht.

Jetzt folgten 4 MR bis zur 32 SSW um sicher zu gehen

Ernüchternde Diagnose: Hydrocephalus e vacuo, ohne Druck, inoperabel, Hannah wird mehrfach schwerbehindert zur Welt kommen, eventuell ohne Saug- und Schluckreflex, vielleicht sogar ohne eigenständige Atmung

Trotz allem die Entscheidung FÜR Hannah, inzwischen als alleinerziehende Mutter

Ich bin da

Bild2Bild3Am 20.4.2009 war es soweit, ich erblickte das Licht der Welt mittels Kaiserschnitt, da keiner wusste wie schwer mein Gehirn geschädigt war. Doch Mama behielt recht, ich konnte atmen, saugen, schlucken und sogar lächeln. Einen Tag verbrachte ich auf der Intensivstation, dann kam ich zu meiner Mama.

Und dann kam es ganz anders

Bild4Mit 8 Monaten bekam ich meinen ersten epileptischen Anfall, leider immer einen Status, dh ich kam aus diesen Anfällen nicht von selbst heraus. Viele Krankenhausaufenthalte und EEG´s folgten, nicht so lustig, trotz dem meine Mama mich versucht bei Laune zu halten

Mein Leben, meine Therapien

Ich versuche meine motorischen Defizite durch Therapien zu verbessern, mit 3 Monaten begann ich bereits mit der Physiotherapie.

Es folgten Ergo-, Logo-, Hippo-, Craniotherapie, ein ordentliches Wochenprogramm

Zusätzlich einmal im Jahr Intensivtherapie in Österreich, Judendorf bei Graz

Inzwischen kann ich sitzen, aber Mama lässt mich nie alleine, weil ich manchmal umfalle, ich kann mit meiner rechten Hand ein Flascherl halten und spielen. Ansonsten brauche ich in allen Belangen des täglichen Lebens meine Mama.

ADELITHERAPIE in der Slowakei

Ich durfte schon einmal für 2 Wochen diese einzigartige Therapie kennenlernen, anstrengend aber effektiv.

Aus der ganzen Welt haben wir dort Kinder kennengelernt, da dieses Konzept einzigartig ist

Intensivtherapie über 5 bis 6 Stunden am Tag, Logo-, Physio mit einem Raumanzug, Manualtherapie, Sauerstoff, Magnettheapie und und und

Mein Erfolg nach dem ersten Turnus: Ich bin mithilfe des Anzuges GESTANDEN, hab mich aufgerichtet, meine linke Hand wurde gedehnt, sie ist fast wieder gerade, ich kann mich aufstützen, bin aufmerksamer und kann am täglichen Leben mehr teilhaben, alles in allem bin ich STÄRKER geworden.

Logopädie

Bild5 qBild6 qHier wird meine Mimik stimuliert, böses Gesicht und liebes Gesicht.

Beim rechten Bild wird mit einem Wattestäbchen die Zunge „sekkiert“, ich soll ja mal Kauen lernen

Oxy- und Magnettherapie

 Bild7Bild8

Manualtherapie

Bild9 qEin Chiropraktiker renkt hie und da mal was ein

Physiotherapie

Bild10 qHier das einzigartige Konzept.
3 Therapeuten sind IMMER am Kind, der Raumanzug unterstützt die Muskulatur und stärkt sie. Es wird 2 Stunden geturnt, gedehnt und gespielt

Abschluss mit Diplom

Bild11 qErfolgreich bestanden mit Diplom und Medaille

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