Auf Augenhöhe

Verein zur Verbesserung der Lebensqualität
querschnittgelähmter Unfallopfer und
Menschen mit Handicap

PeterKellerIch, Erwin Kellner, hatte nach einer OP – bedingt durch einem Arbeitsunfall einen Kontrolltermin beim Hausarzt und verunglückte am Heimweg bei Schnee - eisglatter Fahrbahn mir sehr geringer Geschwindigkeit wobei der achte Brustwirbel und die Schädeldecke gebrochen waren. 3 Tage nach der neuerlichen OP dann die Diagnose: Parapleghie Th 9 kompletter Querschnitt.

Daraufhin begann mein Kampf zurück ins Leben. Ich bin Vater von 2 Töchtern aus meiner Ehe, lebe aber seit fast 2 Jahren alleine. Durch die Unterstützung des Verein Auf Augenhöhe kann ich meine Alternativen Therapien und Alternativen Behandlungen durch Wahlärzte weiterführen.

Ich bedanke mich dafür sehr herzlich, denn ich hätte nunmehr nicht die finanziellen Möglichkeiten da meine Resourcen aufgebraucht sind. Ich werde wieder gehen, da bin ich mir ganz sicher.

Patrik Krajcovic

„Manchmal vergesse ich, dass ich im Rollstuhl sitze.”

In meiner Freizeit ist es mir sehr wichtig, Sport betreiben zu können, ob mit dem Handbike im Sommer oder dem Monoski im Winter. Außerdem kann ich vollkommen selbstständig schwimmen und bin ein guter Rollstuhlbasketballspieler. Sport ist Leben!

Ich lache sehr gerne. Ich gehe ungern zur Schule :) sorry!

Ich bin ein Naturmensch und liebe es, mit meiner Familie zu wandern und mit meinen Freunden spazieren zu gehen. Die Natur verleiht mir ein Gefühl der Freiheit, das ich aufgrund meiner eingeschränkten Mobilität im Alltag oft vermisse. Leider stellt es für mich ein Problem dar, mich auf unebenem Gelände selbst zu bewegen und Aufenthalte in der Natur wurden aus diesem Grund in letzter Zeit immer seltener. Der neue Rollstuhl Quadrix Watt´s würde es mir ermöglichen, bisher unbekannte Orte der Natur zu entdecken und mein Freiheitsgefühl wiederzuerlangen. Außerdem wäre er eine riesige Hilfe für meine Eltern, die sich oft unter großer körperlicher Anstrengung bemühten, mich jede Wanderung und jeden Spaziergang miterleben zu lassen.

Mein Berufswunsch wäre es, Buslenker sein. Ich habe schon immer eine große Leidenschaft für öffentliche Verkehrsmittel gehegt, insbesondere Züge und Busse. In meiner Freizeit spiele ich sehr gerne Simulationen aller Art, in denen ich der Lenker bin. Mein natürliches Orientierungstalent und Freude an der Fahrt werden mir bestimmt bei der Verwendung des neuen Rollstuhls von Nutzen sein.

Details über Patrik

Patrik ist am 31.08.2000 in Bratislava (Slowakei) mit einer lumbosakralen Myelomeningozelle geboren (Spina Bifida). Im Juni 2006 sind wir nach Wien übersiedelt. Hier ist Patrik ein Jahr in den Kindergarten gegangen. Momentan besucht er die vierte Klasse Unterstufe - Schule Infinum.

Patrik hat schon viel hinter sich (21 Operationen) und trotzdem ist er ein Sonnenschein und nimmt alles sehr optimistisch. Er ist ein Kämpfer sowie alle unsere Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

Unsere Traumverwirklichung verdanken wir dem Verein auf Augenhöhe, der uns mit seiner finanziellen Spende ein großes Stück des Weges weitergetragen hat. Vielen herzlichen Dank, Ihre Hilfe ist für uns unschätzbar wertvoll!

Spendenkind Josef 2016

bild1Ich heiße Josef Rienössl, bin bereits sechs Jahre alt, habe drei größere Schwestern und zwei größere Brüder und wohne mit meinen Eltern im
14. Bezirk, in der Nähe des neuen Rapid Stadion, der Allianz Arena.

Meine Mama war bei dieser 6. Übersiedelung mit mir schwanger und ihr größter Wunsch war, nachdem meine Eltern in eine Reihenhaussiedlung in einem Mietverhältnis gezogen waren, eine Hausgeburt.

Die Schwangerschaft war wunderbar verlaufen. Bei der Geburt selber war bis zur letzten Phase eigentlich auch alles in Ordnung. Trotzdem muss es zu einem Problem gekommen sein, dass ich zu wenig Sauerstoff bekommen habe. Anstelle der Freude, dass ich da bin, hat es meine Eltern, speziell meinem Vater, den Boden von den Füßen gerissen, da ich gleich nach der Geburt blau blieb! Zwar hat mein Papa in der Stresssituation mit der Hebamme und meiner Mama sicher alles richtig gemacht! Aber es war für meine Eltern schon ein Schock und Trauerarbeit notwendig, dass meine Geburt nicht optimal verlaufen war und ich gleich einmal für fünf Wochen ins Wilhelminenspital musste. In meiner Diagnose geht es um eine bilaterale rechts- und beinbetonte Cerebralparese und einer posthypoxischen Enzephalopathie und bin daher auf einen Aktivrollstuhl angewiesen.

Erschwerend für meine Familie kommt noch dazu, dass meine Mama als ich gerade erst drei Monate alt war, gesundheitlich zusammen brach und bis zum heutigen Tag nicht mehr die Leistungs- Fähigkeit für die Familie aufbringen kann, was für eine Großfamilie enorm wichtig wäre!
Natürlich setzten meine Eltern von Anfang an, mir alle möglichen Therapien und Untersuchungen zukommen zu lassen. So fahre ich mit einem Elternteil seit Februar 2014 regelmäßig zur wöchentlichen Hippotherapie in den Prater, welche meine Rumpfmuskulatur stärkt!

Habe ich am Anfang ohne fremde Hilfe noch nicht sitzen und stehen können, so ist kurzes Stehen und mit fremder Unterstützung Gehen möglich.
Außerdem bin ich seit 2013 im Therapieinstitut Keil, indem ich mit meinem Papa 2-mal in der Woche für ein Jahr die Elternschule und im Weiteren für drei Jahre den Kindergarten besucht habe. Nun komme ich in der besagten Einrichtung ab dem Herbst Schulunterricht und ich freue mich bereits darauf!
Das Therapieinstitut Keil ist eine mehrfach -therapeutische Einrichtung. Mittels erbrachter Verordnung ist auch Logopädie möglich.

Auch war ich bereits 2-mal in Judendorf Straßengel in der Nähe von Graz für einen vierwöchigen Reha Aufenthalt. Mein Physiotherapeut war von meinem Wortschatz so an getan, dass er meinte: „Du bist ein Papagei, du plauderst mir alles nach!“ Umso mehr erkennen alle um mich, meine Sprache zu fördern. Mittlerweile bekomme ich auch mit einem I Pad Computer unterstützende Kommunikation.

Lieber Leser, erlaubt mir eine Geschichte zum Foto, nachdem ich links und rechts eine Hand bekomme, dass ich mit dieser Unterstützung gehen kann:

Die beiden Hände!

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:
Du große Hand, ich brauche dich,
weil ich bei dir geborgen bin.
Ich spüre deine Hand,
wenn ich wach werde und du bei mir bist,
wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,
wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,
wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,
wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.
Ich bitte dich: Bleib in meiner Nähe!

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:
Du kleine Hand, ich brauche dich,
weil ich von dir ergriffen bin.
Das spüre ich,
weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,
weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann,
weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,
weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe,
weil ich mit zusammen wieder bitten und danken kann.
Ich bitte dich: bleib in meiner Nähe und halte mich!

In diesem Sinne möchte ich mich stellvertretend für meine Familie bedanken, die Möglichkeit zu bekommen, dass mit einem Therapiefahrrad, mir ein riesen großer Horizont auftut, weil ich sehr, sehr gerne in der Natur unterwegs bin und mein eigentliches Dach der Himmel ist!!

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